Menu Content/Inhalt
Home arrow Naturschutz

Naturschutz

Naturschutz auf Huab Lodge

Drucken E-Mail

Wie bereits seit hunderten von Jahren wandern auch heute noch Wüstenelefanten durch die spektakuläre Landschaft der Namib, des Damaralandes und durch da Gebiet der angrenzenden Farmen. Ihre Zahl hat sich jedoch leider mit der wachsenden Zahl der menschlichen Siedlungen im westlichen Damaraland und auf den Farmen im Osten konstant verringert. Das Land ist selbst in den besten Jahren karg - nicht ideal zur Rinderhaltung. In schlechten Zeiten schossen die vorherigen Besitzer jedes Tier, um Biltong daraus zu machen, um so ihre mehr als kargen Einkünfte aufzubessern.

 Giraffe

 Giraffe

 Giraffe

Huab Conservation Trust ist ein Konglomerat von Farmen zwischen den Gemeindefarmen im Westen und dem kommerziell genutzten Farmland im Osten. Als Jan und Suzi 1992 das erste mal in das Huab Tal kamen und über die Schwierigkeiten der Farmer mit den Wüstenelefanten erfuhren fassten sie den Entschluß ein Naturreservat zum Schutz dieser gefährdeten Riesen zu gründen, sozusagen als stressfreie Pufferzone zwischen den Farmen   speziell für die Elefanten, aber auch für alle anderen dort natürlich vorkommenden Wildtiere.

Der Fluß Huab läuft durch das ca 8000 Hektar große Naturreservat und bietet den Wildtieren viele natürliche Wasserstellen  und das einstmals völlig überweidete Farmland wurde 1994 der Natur zurückgegeben und findet seitdem langsam zu seinem Ursprungszustand zurück. In besonders schwierigen Fällen von Bodenerosion ist allerdings Hilfe nötig. Hier wurden z.B. sogenante Halbmondkonturen errichte,t um die Fließgeschwindigkeit des ablaufenden Wassers bei starken Regenfällen zu verringern und so das Auswaschen der Gräser und Pflanzen zu verhindern. So werden Erosionskanäle immer wieder aufgefüllt. 

Durch die Versuche die Wunden in der Landschaft zu heilen hat heute die einheimische Flora wieder Gelegenheit zu wachsen und somit Nahrung und Versteck für Tiere, Vögel, Insekten und Reptilien zu bieten,

Das absolute Jagtverbot der vergangenen Jahre hat außergewöhnliche Veränderungen gebracht. Spezies wie Kudu, Oryx und Bergzebra waren in der Lage zu überleben, ihre Zahlen steigen und die nachfolgenden Generationen wachsen heran. Dies ist dem Huab Conservation Trust noch nicht genug. Um das natürliche Gleichgewicht der Fauna wieder herzustellen ist es nötig auch ausgerottete einheimische Tiere wie Giraffe, Springbock und Strauß wieder hier einzubürgern.

Die Wildtiere haben jetzt bessere Plätze zum Grasen, gute Wasserlöcher, die nicht wie auf Farmen üblich durch Zäune geschützt und für kleine Tiere wie Dachse und Stachelschweine unzugänglich sind.

Tiere wie das stämmige kleine Hartmann's Bergzebra mit der fast vogelgleichen Stimme werden wieder häufig gesichtet und ihre Fähigkeit sich zu tarnen muß man gesehen haben. Herden von Kudus ziehen durch das Flußbett, Oryx-Antilopen klettern auf steinige Hügel wie Bergziegen und Steinböckchen beobachten von Schattenplätzen aufmerksam die Umgebung. Es bestehen gute Aussichten Klippspringer auf einem der Granitfelsen zu beobachten, doch das herausragendste Erlebnis ist sicherlich die Beobachtung der Elefanten. Sie kommen und gehen wie es ihnen gefällt - unbeeindruckt von gewöhnlichen Zäunen - Nahrung und Wasser halten sie in Bewegung den trockenen Fluß hinauf und hinunter, oft allein, manchmal in Gesellschaft einer Herde, oder eines anderen alleinstehenden Bullen.

Ziele des Trusts in Kürze:

-    Säubern des gesamten Areals und entfernen allen Abfalls und   Schrottüberreste aus der Farmzeit
-    Entfernen aller Zäune, um dem Wild einen freien Durchgang zu gewähren
-    Unterlassen aller Farmaktivitäten wie Rinder-, Schaf- und Ziegenhaltung
-    Renaturieren der gesamten Umgebung, z.B. durch Beseitigung von Erosionsschäden
-    konsequentes Jagdverbot
-    Schutz vorhandener natürlicher Quellen
-    Anlegen von Wildtränken
-    Wiedereinsetzen von einheimischem, aber ausgerottetem Wild

 Naturschutz

 

 

Newsflash